Wichtige Unterschiede

  • Gefühle: unsere Verbindung zu Instinkten und unserer Intuition | das individuelle Erleben von Emotionen
  • Emotionen: akute Reaktion auf Erlebnisse durch die Umwelt oder Gedanken | unterbrechen und verändern Denk- und Verhaltensweisen
  • Stimmung: länger anhaltende Emotion ohne benennbaren Auslöser | beeinflussen Denk- und Verhaltensweisen
  • Temperament: Bereitschaft gewisse Emotionen/Stimmungen hervorzurufen

„Das Gefühl sagt uns, wie und wie sehr eine Sache für uns wichtig ist.“

— Carl Gustav Jung

Die Macht der unterdrückten Gefühle

Aufgestaute Gefühle können nicht nur im zwischenmenschlichen Bereich für Probleme sorgen. Unser Körper ist ein regelrechter Pfadfinder, wenn es darum geht uns unsere emotionalen Blockaden aufzuzeigen. Häufig unterdrücken wir die ersten Symptome solange bis uns unsere eigene Ignoranz krank macht. Viele schwerwiegenden Krankheiten fingen bereits mit subtilen Anzeichen an, welche wir als nichtig abwerteten.

Zwei Beispiele:

  • Migräne kann für eine lang andauernde Anspannung stehen, welche sich schon vorher – z.B. durch häufige Erschöpfung, Traurigkeit nach Treffen mit liebenden Menschen etc. – gezeigt hat. Wichtig ist hier den Auslöser und eventuelle Muster für die Anspannung zu finden, denn die Befreiung aus solchen Situationen ist langfristig gesünder als die genesene Isolation und der Schmerzmittel-Konsum.
  • Burnout ist ein Zeichen für Überbelastung und ein bereits langanhaltendes, überhöhtes Stresslevel. Jegliche Anzeichen – z.B. Schlaflosigkeit, konstante Unruhe, Appetitlosigkeit etc. – wurden vorher meist konsequent ignoriert. Tief dahinter liegt häufig die Angst nicht gut genug zu sein oder Anerkennung nur durch Leistung zu erfahren. Sieht man weiterhin darüber hinweg, riskiert man sogar einen Herzinfarkt.

Was ist die Intuition?

Unsere Intuition ist unser direktes Wissen, die mit den Informationen aus dem Unterbewusstsein und Überbewusstsein arbeitet.
Sie bedient sich sowohl an unseren Erinnerungen als auch an uneingeschränkten Informationen außerhalb des Raum- und Zeitfeldes. Daher bezeichne ich die Intuition gerne als den Schlüssel zu unserem universellen Wissen.

Unsere Stimmung kann große Auswirkungen auf unsere Intuition haben, denn während wir bei schlechter Laune in das rationale Denken verfallen, vertrauen wir bei guter Laune vermehrt unserer Intuition. Die Ratio blockiert die Intuition, wenn wir nicht bereits gelernt haben beide miteinander zu vereinen.

Balance zwischen Intuition und Ratio

Damit wir unsere Intuition erfolgreich einsetzen können, brauchen wir nicht nur den Zugang zu unserer Gefühlswelt sondern müssen vorerst ein stabiles Selbstwertgefühl aufbauen. Statt sich ausschließlich auf die positiven Emotionen zu fokussieren, benötigen wir dafür auch die Anfreundung mit unseren emotionalen Schmerz- und Triggerpunkten.

Jeder Mensch besitzt von Natur aus eine Intuition, auch wenn viele Menschen klagen keinen Zugang zu ihr zu haben. Da in der westlichen Gesellschaft mehr Wert auf das rationale Denken gelegt wird, verkümmert mit der Zeit die angeborene Fähigkeit auf die eigene Intuition zu hören. Mit Offenheit und Übung kann man diese trainieren und entwickeln.

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